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Auf der Deponie Schorndorf läuft der Verkehr jetzt rund
- Umbaumaßnahmen seit dem 4. September erfolgreich abgeschlossen

Steigendes Aufkommen an Wertstoffen und Abfällen sowie eine deutlich verbesserte Mülltrennung stellen die Abfallwirtschaft vor andere Herausforderungen als noch vor einigen Jahren. So hat im Bereich der Deponie Schorndorf die Anzahl der Anlieferungen seit 2010 um rund ein Drittel zugenommen. Um weiterhin einen kundenfreundlichen und sicheren Anlieferungsbetrieb zu gewährleisten, wurden nun umfangreiche Umbaumaßnahmen durchgeführt.

Als die Wertstoffstation der Deponie Schorndorf im Jahr 1991 in Betrieb genommen wurde, gab es nur eine Abwurframpe für Haus- und Sperrmüll. Mittlerweile werden dort  sämtliche häuslichen Abfallarten und Wertstoffe einschließlich Grünabfällen angenommen. Der immer größere Platzbedarf für die verschiedenen Container, zur Zeit immerhin 20 Stück, schränkten den Anlieferverkehr immer mehr ein. Da zusätzlich zu den Containern für die verschiedenen Abfallarten auch Platz für Kleinbehälter und Abladestellen für Bauschutt, Erde und Grünabfälle benötigt wird, waren Staus und Rangierfahrten im Bereich der Zufahrt zu den einzelnen Containern an der Tagesordnung.

Eine ganze Reihe von Baumaßnahmen wurden nun während der Deponieschließung im Zeitraum vom 31. Juli bis 2. September 2017 umgesetzt. Wesentlich ist die Einrichtung eines Einbahnverkehrs für die gesamte Wertstoffstation ab dem Kassengebäude. So können die Anlieferer während ihrer "Rundfahrt" auf der Deponie jeweils an der passenden Abladestelle anhalten und ihre Abfälle bzw. Wertstoffe entsorgen. Um den Anlieferbereich auch räumlich zu entlasten, wurde Platz für einen zusätzlichen Restmüllcontainer geschaffen. Im Bereich der Grüngutannahme wurde eine bisher geschotterte Fläche asphaltiert, um insbesondere bei Regenwetter die Bedingungen für die Anlieferer zu verbessern und die Stellplatzfläche zum Entladen von Grüngut zu erweitern. Schließlich wurde die Verkehrsführung durch Fahrbahnmarkierungen und eine umfangreiche Beschilderung verdeutlicht und sicherer gemacht.

Die Reaktionen der Anlieferer auf die Neuerungen fallen sehr positiv aus. Hervorgehoben wird vor allem die bessere Übersicht durch den Rundverkehr, das größere Platzangebot an der Abwurframpe und die verringerten Wartezeiten.

AWG-Geschäftsführer Gerald Balthasar ist sich sicher, dass die Umbaukosten von rund 330.000 Euro gut investiert sind. „Unser Umbaukonzept ist aufgegangen und die Bürger loben das bessere Platzangebot und den besseren Service an unserer Wertstoffstation.“