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Tipps zur Müllvermeidung


Einkaufen direkt beim Erzeuger

Ob Beerenobst, Gemüse und Salat, Milch- und Fleischerzeugnisse oder Säfte, Weine und Schnäpse - all dies kann man auch ab Hof direkt beim Erzeuger einkaufen. In der vom Landratsamt herausgegebenen Broschüre "Vom Erzeuger zum Verbraucher " sind die meisten Direktvermarkter im Rems-Murr-Kreis mit Ihrem Angebot an Produkten aufgeführt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Lange Transportwege der Produkte entfallen, die heimische Landwirtschaft wird unterstützt und einige der Höfe dürften auch für Sie ganz umweltfreundlich gut zu Fuß oder per Rad zu erreichen sein. Ein weiterer wichtiger Punkt: aufwändige Verpackungen sind meistens überflüssig. Vergessen Sie also bei Ihrem nächsten Einkauf die Stofftasche, den Einkaufskorb und sonstige Behältnisse nicht.

Alte Kleider nicht wegwerfen

Noch intakte Kleidungsstücke oder Schuhe sind viel zu schade, um weggeworfen zu werden. Alte Kleider werden sowohl von karitativen Organisationen als auch von kommerziellen Händlern gesammelt und einer Wiederverwendung oder Wiederverwertung zugeführt. Die Sammeltermine erfahren Sie über die Zeitungen, Amts- oder Flugblätter.

Feste ohne Reste: das Geschirrmobil

Immer wieder stellt sich bei größeren Feiern und Veranstaltungen die Frage: Einweggeschirr oder Mehrweggeschirr? Und wenn Mehrweggeschirr, woher nehmen? Da kann die AWG weiterhelfen. Sie verleiht kostenlos zwei Geschirrmobile mit eingebauter Spülmaschine und ausreichend Geschirr an Vereine und gemeinnützige Organisationen. Wichtig ist die frühzeitige Bestellung, viele Termine sind bereits ausgebucht. Sie können das Geschirrmobil per Telefon reservieren unter 0 71 51 / 501 95-33 oder online.

Der "Blaue Engel" als Einkaufshilfe

Das Umweltzeichen, auch unter dem Namen "Blauer Engel" bekannt, wurde bereits 1977 von den zuständigen Bundes- und Länderministerien geschaffen. Mit dem Blauen Engel können solche Produkte gekennzeichnet werden, die im Vergleich zu anderen Produkten mit dem gleichen Gebrauchszweck als besonders umweltfreundlich bezeichnet werden können. Der Blaue Engel soll somit dem umweltbewussten Verbraucher als Einkaufshilfe dienen. Weitere Informationen zum Blauen Engel sowie eine Informationsbroschüre, wo sämtliche Produkte mit deren Herstellern, die das Umweltzeichen führen dürfen, aufgeführt sind, kann man beziehen beim Umweltbundesamt - ZAD -, Bismarckplatz 1, 14193 Berlin, http://www.umweltbundesamt.de.

Mit der "eigenen Verpackung" einkaufen gehen

Die Möglichkeiten zur Vermeidung von Verpackungen beim Einkaufen sollte man nicht unterschätzen, denn jährlich besteht das Hausmüllaufkommen zu 30 Gewichtsprozent aus Verpackungen wie Glas, Kunststoff, Verbundstoffen, Metallen und Papier/Pappe. Deshalb lieber lose ... nach Rücksprache bei der Chemischen Landesuntersuchungsanstalt in Fellbach bestehen bei Brot und Brötchen sowie Obst und Gemüse keine Bedenken, diese ohne Verpackung in Stofftaschen, Netze oder andere Behältnisse zu füllen (die Schale und Kruste bieten ausreichenden Schutz). Ebenso darf der Verkäufer die Ware in vom Kunden mitgebrachte Gefäße füllen, wenn sie sauber sind und aus Materialien mit glatten, leicht zu reinigenden Oberflächen bestehen wie z.B. aus Glas, Porzellan, Edelstahl, Kunststoff usw. Leicht verderbliche und empfindliche Waren sollten jedoch besser nicht offen eingekauft werden. Mittlerweile gibt es im Handel sogar spezielle Brotbeutel oder Dosen eigens zu diesem Zweck. Probieren Sie es aus. Sie werden staunen, wie viel weniger an Verpackungen bei Ihnen anfallen werden.