Problemmüll
Problemabfälle sind Stoffe, die Gefährlichkeitsmerkmale aufweisen und somit eine potentielle Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Eine Auswahl der Stoffe, die zu den Problemabfälle zählen, ist unter dem Menüpunkt „Abfallarten“ zu finden.
Besondere Eigenschaften von verschiedenen Problemabfällen, auf die Sie beim Umgang oder Transport achten sollten, finden Sie im Abfall-ABC bei der jeweiligen Abfallart in der mittleren Spalte unter „Hinweise“.
Transportieren Sie Problemabfälle nur in dicht verschlossenen Gebinden zu den Sammelstellen. Achten Sie darauf, dass Problemabfälle möglichst in Originalgebinden angeliefert werden sollten. Dies erleichtert den Fachkräften die richtige Identifizierung der jeweiligen Chemikalien und beschleunigt die Annahme.
Beachten Sie bitte, dass verschiedene Stoffe nicht zusammengegossen werden dürfen. Es kann zu gefährlichen, chemischen Reaktionen kommen, bei denen Gase entweichen können oder sich eine starke Temperaturerhöhung einstellt. Dies kann es Beschädigungen der Gebinde und Austritt der Chemikalien in die Umwelt bis hin zu Explosionen oder Ähnlichem führen.
Einige Problemabfälle können an den Sammelstellen der AWG nicht angenommen werden.
- Feuerlöscher oder Gasflaschen werden bei den Problemmüllsammelstellen nicht angenommen. Da es sich bei den Feuerlöschern um Druckbehälter handelt, bedarf es für eine ordnungsgemäße Lagerung einen speziell abgesicherten Raum. Die Sammelstellen sind für die Annahme von Druckbehältern wie Feuerlöscher, Gasflaschen und ähnliches nicht ausgelegt. Eine Entsorgung ist nur über Fachfirmen bzw. Feuerlöscherkundendienste möglich.
- Explosive Stoffe, Munition oder Waffen können ebenfalls nicht auf den Problemmüllsammelstellen angenommen werden. Ihre Annahme und Entsorgung erfolgt über den Kampfmittelbeseitigungsdienst (Tel.: 0711 / 904 – 40000 oder Fax.: 0711 / 904 – 40029) oder informieren Sie die nächste Polizeidienststelle.
- Asbest oder asbesthaltige Materialien werden nur auf den Deponien angenommen. Bitte beachten Sie die Hinweise zum Umgang mit Asbest.
- Ölradiatoren werden nur auf den Deponien angenommen und einer Verwertung zugeführt.
- Kühlgeräte werden nur auf den Deponien angenommen und einer Verwertung zugeführt.
- Radioaktive Stoffe werden auch nicht auf den Problemmüllsammelstellen angenommen. Bitte kontaktieren Sie das Amt für Strahlenschutz (Tel.: 03018 / 333 - 0 oder per E-Mail: epost@bfs.de).
Für Haushalte ist die Abgabe von Problemabfällen kostenlos.



