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Entsorgungs-/Sammelentsorgungsnachweis im Grundverfahren


Seit der Novellierung der Nachweisverordnung im Februar 2007 gibt es keine Vereinfachte Nachweise mehr. Aber für gefährliche Abfälle (z.B. asbesthaltige Baustoffe, Mineralfaserabfälle) muss weiterhin ein Entsorgungsnachweis beantragt werden.


Die Blätter 1, 2 und 3 sind vom Gewerbebetrieb (Abfallerzeuger) auszufüllen, einmal das Deckblatt (Nr. 1) und dann je Abfallart eine Verantwortliche Erklärung, bestehend aus je 2 Blättern (Nr. 2 und 3). Dies ist beim Entsorger einzureichen. Die Annahmeerklärung (Blätter 6 und 7) wird dann vom Entsorger (z.B. die AWG) ausgefüllt.

Der Entsorger schickt dann alles insgesamt an seine zuständige Behörde (im Fall der AWG ist dies die Sonderabfallagentur in Fellbach). Diese bestätigt in der Regel den Entsorgungsnachweis und schickt das Original an den Abfallerzeuger zurück und eine Kopie an den Entsorger.

Erläuterungen zur Beantragung des Entsorgungsnachweises
Auf dem Deckblatt ist zunächst die Art des Nachweises anzukreuzen. Für gefährliche Abfälle ist das der EN, nur wenn sie als Transporteur eine Sammelentsorgung durchführen, ist das der Sammelnachweis (SN). Dahinter kreuzen Sie bitte die Art der Entsorgung an (bei Ablagerung auf einer Hausmülldeponie handelt es sich um Abfälle zur Beseitigung). Als Nächstes kommen Ihre betrieblichen Angaben:

Auf Blatt 1 der Verantwortlichen Erklärung kreuzen Sie bitte oben "Verantwortliche Erklärung für Nachweise" an und tragen die laufende Nummer Ihrer Verantwortlichen Erklärung ein.
Unter Punkt 1 tragen Sie die Abfallherkunft ein, wenn Sie einen normalen Entsorgungsnachweis beantragen. Bei Sammelentsorgung (Transporteure) tragen Sie die Abfallherkunft bitte unter Punkt 2 ein.
Auf Blatt 2 der Verantwortlichen Erklärung folgt unter Punkt 3 Ihre betriebsinterne Bezeichnung für die Abfälle und dann die Abfallschlüsselnummer und die Abfallbezeichnung nach dem neuen europäischen Abfallverzeichnis (AVV).
Als Nächstes kreuzen Sie bitte an, ob der Abfall vorbehandelt wurde, dann folgt die Abfallbeschreibung. Hier bitten wir zu beachten, dass staubförmige oder flüssige Stoffe gemäß Abfallwirtschaftssatzung des Rems-Murr-Kreises nicht zur Ablagerung angenommen werden. Für schlammförmige Stoffe gelten die Grenzwerte der jeweils gültigen Abfallwirtschaftssatzung.
Unter Punkt 4 tragen Sie bitte die geschätzte Menge des Abfalls für die nächsten, höchstens 5 Jahre ein, beginnend mit dem aktuellen Jahr, sowie die Abgabehäufigkeit (bezogen auf ein Jahr).
Bei Materialien mit schädlichen Verunreinigungen, die auf der Hausmülldeponie abgelagert werden sollen, ist der Nachweis zu führen, dass die Grenzwerte der TA-Siedlungsabfälle eingehalten werden.
Bitte vergessen Sie nicht, die ausgefüllte Erklärung zu unterschreiben und an den Entsorger (z.B. die AWG) zu schicken.