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Duales System / Grüner Punkt


Verpackungsmaterialien werden anhand Ihres Einsatzgebietes unterschieden in

a) Verpackungen für den Endverbraucher

Verpackungen für den Endverbraucher werden in Deutschland vom Dualen System Deutschland GmbH (kurz: DSD) gesammelt und verwertet. Dabei beauftragt das DSD in den einzelnen Landkreisen Subunternehmer mit Sammlung und Sortierung der Verpackungsmaterialien. Um die Verpackungen für den Endverbraucher von den Verpackungen für den Transport (siehe b)) zu unterscheiden, wurden Sie mit dem so genannten Grünen Punkt versehen. Ein Grüner Punkt kennzeichnet die Verpackungen für den Endverbraucher und diese sind somit grundsätzlich der Verwertung durch das DSD zu überlassen. Durch ein Lizenzsystem bezahlen die Hersteller der Verpackungen, auf die der Grünen Punkt aufgedruckt wurde, Geld an das DSD, mit dem die Sammlung und Verwertung finanziert wird. Der Einfachkeit halber sollen in diesem Text Verpackungen mit dem grünen Punkt künftig „DSD-Material“ genannt werden. Mit dem Kauf der DSD-Verpackung bezahlt der Endverbraucher also bereits Sammlung und Transport sowie die Verwertung der Verpackungen.
Zur Entsorgung von DSD-Material bedarf es somit keine besonderen Gebührenmärkchen oder gebührenpflichtige Abfallsäcke mehr.

b) Verpackungen für den Transport von Waren

Verpackungen für den Transport von Waren (so genannte Transportverpackungen) fallen in der Regel bei Gewerbebetrieben (Transporteure, Händler, Verkäufer) an. Sie besitzen keinen Grünen Punkt. Es wurde keine Lizenzgebühr an das DSD entrichtet, sodass eine Sammlung und Verwertung über die Gelbe Tonne nicht möglich ist. Die Sammlung und Verwertung dieser Verpackungen erfolgt über andere Systeme (z.B. Interseroh) oder die Zulieferer müssen die Verpackungen zurücknehmen. Bei privaten Endverbrauchern fallen grundsätzlich nur Verkaufsverpackungen an.


Duales System / Sortierung

Grundsätzlich besteht die Pflicht zur Trennung der Wertstoffe. Zur effizienten Verwertung von Verpackungsmaterialien wird das DSD-Material nach folgender stofflichen Zusammensetzung getrennt:
-    Glas
-    Papier
-    Verbundstoffe (z.B. Tetrapaks)
-    Kunststoff (z.B. Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol u.v.m.) oder Kunststoffgemische
-    Metalle (z.B. Dosen)

Das Sammelsystem der DSD-Materialien unterscheidet sich je nach Material und je nach Landkreis.

Im Rems-Murr-Kreis gilt:

Verpackungen aus Glas oder Papier werden grundsätzlich über ein Bringsystem erfasst. An den zahlreichen Depotcontainerstandorten im Kreis kann Altglas sowie Altpapier entsorgt werden.

DSD-Verpackungen aus Kunststoffen werden über die Gelbe Tonne (siehe auch Abfallart: Gelbe Tonne) erfasst. Die Gelben Tonnen werden grundsätzlich kostenfrei vom jeweiligen Subunternehmer des Dualen Systems aufgestellt und geleert. Allerdings werden Gelbe Tonnen nicht in beliebiger Menge verteilt.

DSD-Material wird auch auf allen Recyclinghöfen und an allen Deponien kostenfrei angenommen.

Im Rems-Murr-Kreis werden die Gelben Tonnen von zwei verschiedenen Vertragspartnern des DSD geleert. Diese sind

In Backnang, Leutenbach, Fellbach, Waiblingen und Winnenden: Fa. Remondis (0800-1223255 (gebührenfrei), E-Mail: freiberg@remondis.de)
Im übrigen Kreisgebiet: Fa. Schäf (07192-92010, E-Mail: info@schaef-staedtereinigung.de)

Behälterbereitstellung:
Möchten Sie eine Gelbe Tonne bestellen oder abholen lassen, wenden Sie sich bitte direkt an die Fa. Remondis.

Weitere Informationen zum Dualen System Deutschland (www.gruener-punkt.de)