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Die AWG lässt in die Abfalltonnen blicken

Ab Montag, 9. Juli werden Mitarbeiter des Witzenhausen-Instituts im Auftrag der AWG zwei Wochen lang den Inhalt von Mülltonnen sortieren und analysieren. Aber keine Angst, dies dient nicht dazu, die Bürger zu kontrollieren. Da jeweils Mischproben aus mehreren Mülltonnen sortiert werden, sind auch keine Rückschlüsse auf einzelne Bürger möglich. Vielmehr soll konkret ermittelt werden, welche Zusammensetzung die Restmülltonnen, Biotonnen und Gelben Tonnen im Rems-Murr-Kreis aufweisen. Um repräsentative Ergebnisse zu erhalten, werden die Untersuchungen in verschiedenen Siedlungsstrukturen im dörflichen und städtischen Bereich durchgeführt.

Die Erkenntnisse aus der Sortieranalyse sollen als Grundlage dienen zur Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft im Rems-Murr-Kreis. Dies betrifft beispielsweise das Potenzial für die bundesweit diskutierte Wertstofftonne. Ferner erwartet die AWG Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Abfallberatung bzw. Information der Bürger und wo die Bemühungen eventuell verstärkt werden müssen

"Wundern Sie sich bitte nicht, wenn der Inhalt ihrer Mülltonne bei der nächsten Leerung nicht im Müllauto, sondern auf einem gesonderten Sammelfahrzeug landet", so AWG-Geschäftsführer Gerald Balthasar. "Die Mitarbeiter des Witzenhausen-Instituts sind von uns autorisiert und können sich auch ausweisen." Seitens der AWG wird darum gebeten, die Mitarbeiter des Instituts entsprechend zu unterstützen, damit diese ungehindert ihrer Arbeit nachgehen können

Bei Fragen zur Aktion geben die Abfallberater der AWG gerne Auskunft. Sie erreichen diese unter 07151/501-9535 oder per E-Mail.